Der Weg zu einem treibhausgasneutralen Energieversorgungsunternehmen (EVU) bringt viele Chancen mit sich, allerdings umso mehr Aufgaben und Herausforderungen, welches es mit Engagement zu bewältigen gilt. Die Stadtwerke Mühlacker haben einen langen Weg des innerbetrieblichen Veränderungsprozesses eingeschlagen und müssen somit ihre Ressourcen bündeln, um das alltägliche Geschäft und die zukünftige Ausrichtung erfolgreich zu vereinen.
Das Kernelement ist die drastische Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Hier haben die SWM als lokales Energiedienstleistungsunternehmen bedeutenden Einfluss. Daher wurde das übergeordnete Ziel in einzelne Handlungsfelder unterteilt. Diese betreffen jeweils die Emissionen der Sparten Strom, Gas/Wärme, Trinkwasser und Mobilität sowie alle internen Emissionen, Dienstleister, Lieferanten und Marktpartner. Zur Erreichung unseres Klimaziels haben wir drei Meilensteine gesetzt:

Das langfristige Ziel ist es, bis zum Jahr 2040 treibhausgasneutral zu sein. Dies bedeutet, dass die SWM ihre eigenen Emissionen reduzieren und verbleibende Emissionen durch gezielte Klimaschutzprojekte kompensieren werden. Mit diesem Ziel vor Augen streben sie kontinuierlich nach innovativen Lösungen und engagieren sich für eine nachhaltige Zukunft.
Die SWM haben bereits einige Maßnahmen umgesetzt, die uns dabei helfen, nachhaltiger zu handeln. Dazu gehören die regenerative Stromerzeugung durch verschiedene PV-Anlagen, die Versorgung unserer Tarifkunden mit 100 % Naturstrom, die Förderung und eigene Nutzung der E-Mobilität, der Einsatz von BHKWs und effizienter Beleuchtung sowie Projekte zum Schutz der Insekten und zur Baumpflanzung in Mühlacker. Die nachfolgende Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
✓ Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien
Die SWM setzt sich aktiv für die Umstellung der Energieversorgung aller Kundengruppen auf erneuerbare Energien ein. Bereits seit dem 1. Juni 2021 beziehen alle Privatkunden der SWM 100% ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Dieser wichtige Schritt trägt dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
✓ Ausweitung der Aktivitäten im Bereich der Photovoltaik
Um die Nutzung von Solarenergie weiter voranzutreiben, werden die Aktivitäten im Bereich der Photovoltaik kontinuierlich ausgebaut. Ein Beispiel dafür ist der Vertrieb von Mini-PV-Anlagen, die es Privatkunden ermöglichen, ihren eigenen Strom umweltfreundlich zu erzeugen. Seit Mitte 2025 bieten wir ebenfalls die Möglichkeit einer individuellen Komplettlösung: eine moderne Photovoltaikanlage, auf Wunsch kombiniert mit einem leistungsfähigen Stromspeicher und einer Wallbox. Dieser Ansatz fördert die dezentrale Energieerzeugung und eröffnet neue Möglichkeiten für eine nachhaltige Energieversorgung.
✓ Nutzung von Freiflächen für Photovoltaik-Kraftwerke
Die Stadtwerke Mühlacker planen die Nutzung verfügbarer Freiflächen für die Errichtung leistungsstarker Photovoltaik-Kraftwerke. Durch diese Maßnahme kann die Stromerzeugung aus Sonnenenergie signifikant gesteigert werden, was einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistet. Dabei ist auch eine Kooperation mit Bürgern oder Gesellschaften, wie beispielsweise der Bürger-Energie Region Mühlacker eG, denkbar.
✓ Ausbau der Windenergie am Beispiel Windpark Großglattbach
Die Stadtwerke Mühlacker setzen auf den Ausbau der Windenergie als weiteren Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung. Ein konkretes Beispiel dafür ist der Windpark Großglattbach, der in Planung und Entwicklung ist. Durch die Errichtung von Windkraftanlagen wird die Kapazität erneuerbarer Stromerzeugung erhöht und gleichzeitig der CO2-Ausstoß reduziert. Dieser Schritt trägt zur Diversifizierung des Energiemixes bei und stärkt die lokale Erzeugung erneuerbarer Energien.
✓ Ausbau der Verteilnetze für erneuerbare Energien
Die Stadtwerke Mühlacker investieren kontinuierlich in den Ausbau der Verteilnetze, um den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien zu ermöglichen. Durch die Erweiterung und Optimierung der Netze wird eine zuverlässige und effiziente Verteilung des grünen Stroms sichergestellt. Damit wird die Grundlage für eine nachhaltige Energieversorgung geschaffen und die Energiewende auf regionaler und überregionaler Ebene unterstützt.
✓ Optimierung von Netzen und Anlagen zur Verlustminimierung
Die Stadtwerke Mühlacker arbeiten daran, ihre Netze und Anlagen unter regulatorischen Gesichtspunkten zu optimieren, um Verluste zu minimieren. Durch den gezielten Einsatz modernster Technologien und effizienter Infrastruktur streben sie eine hohe Effizienz in der Energieübertragung und -verteilung an. Dies ermöglicht eine Optimierung des Energieverbrauchs und eine maximale Nutzung erneuerbarer Energien.
✓ Intensivierung der Lastflusssteuerung
Die Steuerung der Lastflüsse spielt eine zentrale Rolle für eine stabile und nachhaltige Energieversorgung sowie für die Optimierung der Energieeffizienz in modernen Versorgungsnetzen.
✓ Digitaler Wärmeservice für die Immobilienwirtschaft
Ein Aspekt der SWM-Strategie ist die Einführung eines digitalen Wärmeservices für die Immobilienwirtschaft. Es wird eine intelligente und vernetzte Infrastruktur entwickelt, die Kunden ermöglicht, ihre Wärmeversorgung effizienter zu steuern und den Energieverbrauch zu optimieren.
✓ Kommunale Wärmeplanung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer umfassenden kommunalen Wärmeplanung, um eine effiziente und nachhaltige Wärmeversorgung in Mühlacker sicherzustellen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wird eine Analyse der Wärmenachfrage und der vorhandenen Ressourcen durchgeführt, um maßgeschneiderte Lösungen für die Wärmeversorgung einzelner Stadtteile und Gewerbegebiete zu entwickeln. Diese Planung maximiert den Einsatz erneuerbarer Energien und verbessert kontinuierlich die Effizienz der Wärmeerzeugungsanlagen.
✓ Erfassung energetischer Gebäudebestand / flächendeckende Wärmekartierung Im Rahmen des Innovationsprojektes Climap wurden Wärmebildaufnahmen von Dächern und Fassaden im Stadtgebiet von Mühlacker erstellt, um Energieeinsparpotenziale im Gebäudebestand sichtbar zu machen. Die Aufnahmen erfolgten sowohl aus der Luft mit einem Spezialflugzeug als auch vom Boden mit einem Thermografiefahrzeug. In der Folge soll die kommunale Wärmeplanung unterstützt und Bürgerinnen und Bürger bei der energetischen Sanierung begleitet werden.
✓ Erhöhung der Biomethanerzeugung und Flexibilität
Die Biomethanerzeugung wurde durch die Erweiterung alternativer Inputmaterialien wie bspw. regionale Reststoffe (Trester, Stroh und Mist) sowie Prozessoptimierung nachhaltig erhöht. Zukünftig wird ein neues BHKW mit Wärmespeicher und reversibler Brennstoffzelle installiert, um die Flexibilität der Energieerzeugung zu verbessern und eine effiziente, umweltfreundliche Versorgung mit Biomethan sicherzustellen.
✓ Erweiterung und Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mühlacker
Eine zentrale Maßnahme ist die Erweiterung und der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mühlacker. Es wird kontinuierlich in den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge investiert, um Kunden und der Gemeinschaft eine zuverlässige Lademöglichkeit zu bieten. Die Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur soll die Nutzung von Elektrofahrzeugen erleichtern und deren Attraktivität steigern.
✓ Umstellung des eigenen Fuhrparks auf E-Mobilität und/oder Bio-Erdgas
Unser eigener Fuhrpark wurde – mit Ausnahme von drei Nutzfahrzeugen – vollständig auf Elektromobilität und Bio-Erdgas umgestellt. Diese konsequente Ausrichtung auf umweltfreundliche Antriebstechnologien trägt maßgeblich zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig möchten wir als Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen und die praktischen Vorteile alternativer Antriebe sichtbar machen. Durch diese Maßnahmen setzen wir nicht nur ein Zeichen für nachhaltige Mobilität, sondern schaffen auch Vertrauen in zukunftsweisende Technologien.
✓ Angebote von Dienstleistungen und Produkten
Darüber hinaus werden Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema E-Mobilität angeboten. Gewerbetreibende werden beispielsweise bei der Installation von Wallboxen unterstützt, um die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in ihren Betrieben zu verbessern. Diese Angebote sollen die Akzeptanz und Nutzung von E-Mobilität weiter vorantreiben.
✓ Angebot Job-Bike für Mitarbeitende
Um den Mitarbeitenden eine umweltfreundliche Mobilitätsoption anzubieten, wurde das Job-Bike-Angebot eingeführt. Dies ermöglicht den Mitarbeitenden, Fahrräder für den Arbeitsweg zu leasen und somit einen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen im Berufsverkehr zu leisten.
✓ Erdgastankstellen
Des Weiteren werden zwei Erdgastankstellen in Mühlacker betrieben. Diese bieten eine Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen und fördern die Nutzung von Fahrzeugen mit umweltfreundlicher Erdgas-Technologie.
✓ ÖPNV: Umstellung der 5 Stadtbusse auf Hybrid-Technik (seit 2019) und geplante Umstellung auf vollelektrischen Antrieb
Bereits seit 2019 wurden die fünf Stadtbusse auf Hybrid-Technik umgestellt. Durch den Einsatz dieser Technologie werden die Vorteile von Verbrennungsmotoren und Elektromotoren kombiniert, um den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen der Busflotte zu reduzieren. In der nächsten Ausschreibungsrunde für den ÖPNV in Mühlacker werden vollelektrische Busse gefordert.
✓ Erneuerungsmaßnahmen
Die Trinkwasserversorgung wurde durch gezielte Erneuerungsmaßnahmen wie Pumpentausch, die Ausweitung der Mischwasserversorgung im Jahr 2024 und den Austausch von Trinkwasserverteilern modernisiert. Diese Maßnahmen erhöhen die Effizienz, sichern die Wasserqualität und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Wasserversorgung.
✓ Energieautarkes Trinkwassersystem
Das Trinkwassersystem des Hochbehälters Lindach wurde energieautark gestaltet: Eine Photovoltaik-Anlage mit zukünftigen Batteriespeichern deckt den Eigenstrombedarf, sodass die Versorgungssicherheit unabhängig von zugekauftem Strom gewährleistet ist. Diese Maßnahme sorgt für eine nachhaltige, klimafreundliche und zukunftssichere Trinkwasserversorgung
✓ enzSTROM-Zuschlag zur Förderung regionaler Umweltschutzprojekte
Um regionale Umweltschutzprojekte zu fördern, wurde der enzSTROM-Zuschlag eingeführt. Durch Ihre Unterstützung fließt ein Teil der Stromkosten direkt in Projekte, die die Umwelt schützen und nachhaltige Entwicklung vorantreiben. Mit diesem Zuschlag wird gemeinsam der Ausbau erneuerbarer Energien und der Schutz natürlicher Ressourcen unterstützt.
✓ Angebot Biogas (waldäckerGAS)
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf umweltfreundliches Bio-Gas umzusteigen. Mit waldäckerGAS können Sie zwischen verschiedenen Anteilen von Bio-Gas wählen. Die Nutzung von Bio-Gas trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien bei.
✓ Einführung digitaler Tools zur Durchführung analoger Prozesse
Ein wichtiger Schritt zur Effizienzsteigerung und Emissionsreduzierung ist die Einführung digitaler Tools zur Durchführung analoger Prozesse. Der Einsatz moderner Technologien und digitaler Lösungen ermöglicht die Minimierung des Papierverbrauchs, die Senkung des Ressourcenverbrauchs und die effizientere Gestaltung von Arbeitsabläufen. Schulungsangebote werden angeboten, um die Mitarbeitenden bei der Verwendung dieser digitalen Angebote zu unterstützen und ihnen das nötige Know-how zu vermitteln.
✓ Vermeidung von Geschäftsreisen
Ein wichtiger Schritt zur Effizienzsteigerung und Emissionsreduzierung ist die Einführung digitaler Tools zur Durchführung analoger Prozesse. Der Einsatz moderner Technologien und digitaler Lösungen ermöglicht die Minimierung des Papierverbrauchs, die Senkung des Ressourcenverbrauchs und die effizientere Gestaltung von Arbeitsabläufen. Schulungsangebote werden angeboten, um die Mitarbeitenden bei der Verwendung dieser digitalen Angebote zu unterstützen und ihnen das nötige Know-how zu vermitteln.
✓ Papierloses Kundencenter
Ein weiteres Ziel ist die Schaffung eines papierlosen Kundencenters als Abteilungsziel. Durch die Digitalisierung von Kundendaten und -prozessen soll der Papierverbrauch deutlich reduziert und ein umweltfreundlicher Umgang mit Ressourcen gefördert werden. Ebenso wurden digitale Endgeräte für Mitschriebe eingeführt, um den Bedarf an Papier und Notizblöcken zu minimieren.
✓ Einsatz von Cloud-Systemen zum papierlosen Austausch von Dokumenten
Um den Austausch von Dokumenten effizienter und ressourcenschonender zu gestalten, wird verstärkt auf Cloud-Systeme gesetzt. Diese ermöglichen einen papierlosen Austausch von Dokumenten und fördern eine effiziente Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens.
✓ Energiemanagementsystem ISO 50001
Ein weiterer Schritt ist die Implementierung und Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001. Dieses System ermöglicht die systematische Überwachung, Analyse und Ableitung von Optimierungsmaßnahmen für unsere Energieverbräuche. Durch eine effizientere Nutzung von Energie kann der CO2-Ausstoß in internen Prozessen gezielt reduziert werden.
✓ Einführung digitaler Messysteme
Zukünftig werden digitale Messsysteme für Strom, Gas und Wasser eingeführt, die eine Zählerfernauslese über bspw. Funknetze ermöglichen. Damit können Verbrauchsdaten aller Sparten auf Knopfdruck fernausgelesen und erfasst werden. Intern ermöglicht dies eine schnelle Reaktion auf Auffälligkeiten oder Störungen, etwa bei Leckagen oder ungewöhnlichem Verbrauch, wodurch Versorgungssicherheit und Ressourcenschutz weiter gestärkt werden.
Die Stadtwerke Mühlacker sind sich bewusst, dass der Klimaschutz eine gemeinschaftliche Aufgabe ist, die nur im Zusammenspiel mit Kunden, Partnern und der Gesellschaft erfolgreich bewältigt werden kann. Daher wird auf offene Kommunikation, den Austausch von Best Practices und die Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren gesetzt, um einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Weg zu beschreiten.
Das Engagement der Stadtwerke Mühlacker für den Klimaschutz wird auch in Zukunft fortgesetzt und die Maßnahmen zur Nachhaltigkeit kontinuierlich weiterentwickelt. Es besteht eine feste Entschlossenheit, einen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten und einen positiven Wandel in der Region herbeizuführen.
Gemeinsam mit Kunden und Interessensgruppen werden den Herausforderungen begegnet und eine nachhaltige Zukunft gestaltet.
Der Klimawandel stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Lebensgrundlage von Mensch, Tier und Pflanze dar. Ursächlich dafür sind die anthropogenen Treibhausgase, welche die an den Weltraum abgegebene Wärmestrahlung reduzieren und somit zu einem Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde führen. Es liegt in der Verantwortung der globalen Gemeinschaft, diesem Trend entgegenzuwirken. Hierbei spielen das Pariser Klimaabkommen auf internationaler und der Green Deal auf europäischer Ebene eine entscheidende Rolle.
Die deutsche Klimaschutzpolitik orientiert sich an den Vereinbarungen der UN-Klimarahmenkonvention sowie dem Kyoto-Protokoll und dem Übereinkommen von Paris, welches eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf unter 2 Grad Celsius vorsieht. Die EU hat sich hierbei das Ziel gesetzt, bis 2030 die Treibhausgasemissionen um mindestens 55% gegenüber 1990 zu reduzieren und bis 2050 weitestgehende Klimaneutralität zu erreichen.
Mit der Änderung des Klimaschutzgesetzes hat die Bundesregierung das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 verankert und will bis 2030 die Emissionen um 65% senken. In Baden-Württemberg wird der Klimaschutz seit 2013 in einem eigenen Gesetz geregelt, welches 2021 überarbeitet wurde und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 65% bis 2030 sowie Klimaneutralität bis 2040 vorsieht.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute spürbar und werden sich bei einem weiteren Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur weiter verschärfen. Es bedarf geeigneter Strategien, um die CO2-Emissionen zu reduzieren und die negativen Folgen des Klimawandels abzumildern, da die bisherigen Bemühungen nicht ausreichend erscheinen.
Wenn wir es nicht schaffen, den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen, werden wir mit einer Zunahme von Wetterextremen wie Stürmen, Starkregen, Waldbränden und Hitzewellen konfrontiert sein, die weiterhin dramatische Ausmaße annehmen werden. Es wird immer deutlicher, dass die aktuellen Bemühungen nicht ausreichen, um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen. Um dennoch eine Verringerung der CO2-Emissionen zu erreichen und die oben beschriebenen Folgen abzuschwächen, müssen geeignete Strategien entwickelt werden.
Nicole Kaesser
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